Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um KI-Videos in einfachen Worten, damit Sie Werkzeuge, Angebote und Fachartikel besser einordnen können. Die Liste ist alphabetisch sortiert und wird bei Bedarf ergänzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Viele Begriffe beschreiben Techniken, nicht Produkte.
- Wer „Prompt“, „Diffusion“ und „Upscaling“ versteht, versteht die meisten Anbieter-Beschreibungen.
- Qualität und Rechte lassen sich nur beurteilen, wenn die Begriffe klar sind.
Begriffe von A bis Z
- Artefakte
- Fehler im Bild, etwa verformte Hände, flackernde Details oder unlogische Übergänge.
- Avatar
- Computergenerierte Figur, die einen Text im Video spricht.
- Bild-zu-Video
- Verfahren, das ein Standbild animiert oder in eine Szene erweitert.
- Diffusionsmodell
- KI-Modell, das Bilder oder Videos aus Rauschen schrittweise erzeugt. Die Grundlage vieler aktueller Werkzeuge.
- Dubbing
- Vertonung in einer anderen Sprache, bei KI oft mit angepasster Lippenbewegung.
- Frame
- Einzelbild eines Videos. Typische Raten sind 24, 25 oder 30 Bilder pro Sekunde.
- Kohärenz
- Stimmigkeit über mehrere Sekunden oder Szenen, etwa gleichbleibendes Aussehen einer Figur.
- Lippensynchronisation
- Anpassung der Mundbewegungen an gesprochenen Ton.
- Prompt
- Textanweisung, die beschreibt, was erzeugt werden soll.
- Referenzbild
- Bild, das dem Werkzeug Stil, Figur oder Produkt vorgibt.
- Seed
- Startwert, der Ergebnisse reproduzierbar machen kann.
- Text-zu-Video
- Erzeugung von Videoclips direkt aus einer Textbeschreibung.
- Upscaling
- Hochrechnen auf höhere Auflösung, oft mit KI-Verfahren.
- Voice Cloning
- Nachbildung einer Stimme. Erfordert die Einwilligung der betroffenen Person.
Wie Sie das Glossar nutzen
Lesen Sie Angebote von Werkzeugen mit Blick auf diese Begriffe. Wenn ein Anbieter etwa „hohe Kohärenz“ verspricht, testen Sie das mit einer eigenen Szene über mehrere Sekunden. Für den praktischen Einstieg empfehlen wir den Praxis-Guide zu KI-Videos und die Erklärung der Technik hinter KI-Videos.
Stand der Angaben
Stand: Oktober 2026. Werkzeuge, Preise, Lizenzbedingungen und Rechtslage ändern sich. Prüfen Sie aktuelle Angaben bei den Anbietern und holen Sie bei rechtlichen Fragen fachlichen Rat ein.
Weitere Begriffe aus der Praxis
- Deepfake
- Täuschend echt wirkende, KI-erzeugte oder -veränderte Aufnahmen von Personen. Der Begriff wird meist mit Täuschungsabsicht verbunden, die Technik selbst ist neutral.
- Inpainting
- Gezieltes Ersetzen oder Ergänzen von Bildbereichen durch KI.
- Rotoskopie
- Freistellen von Personen oder Objekten Bild für Bild. KI beschleunigt dieses Verfahren stark.
- Token und Credits
- Abrechnungseinheiten vieler Dienste. Ein Clip kostet je nach Länge und Qualität unterschiedlich viele Credits.
- Wasserzeichen
- Sichtbarer oder unsichtbarer Hinweis auf KI-Herkunft. Manche Dienste setzen ihn automatisch, besonders in kostenlosen Tarifen.
Begriffe richtig einordnen
Viele Werbeaussagen von Anbietern lassen sich mit diesem Wissen prüfen. Fragen Sie nach Auflösung, Länge, Konsistenz und Lizenz. Entscheidend ist, was Sie damit konkret umsetzen wollen. Dafür lohnt ein Blick auf die Beiträge zu KI-Videos für Content-Creator und KI-Video-Erstellung im Marketing.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Text-zu-Video und Bild-zu-Video?
Text-zu-Video erzeugt aus einer Beschreibung, Bild-zu-Video beginnt mit einem vorhandenen Bild und animiert es.
Warum sehen KI-Videos manchmal unruhig aus?
Weil Modelle Bild für Bild erzeugen und die Konsistenz nicht immer halten. Das nennt man Flackern oder mangelnde Kohärenz.
Muss ich die Technik verstehen, um KI-Videos zu nutzen?
Nein, aber ein Grundverständnis hilft bei Auswahl, Qualitätssicherung und Rechtefragen.
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